Psychotherapie Privatpraxis in Elmshorn


Dr. med. Peter Jahn


Ihr Psychotherapeut in Elmshorn im Kreis Pinneberg

Agnes-Karll-Allee 17a - 25337 Elmshorn

Arzt für Innere Medizin
Zusatzbezeichnung: Psychotherapie

Meine Spezialisierung:

tiefenpsychologisch fundierte / dynamische Psychotherapie
Katathymes Bilderleben
Achtsamkeits-basierte Therapieformen

Die Schwerpunkte meiner Behandlung sind:

Konfliktberatung

Depressive Störungen

Angsterkrankungen

Zwangserkrankungen

Persönlichkeitsstörungen

Ess- und Gewichtsprobleme

Posttraumatische Belastungsstörungen und Anpas­sungsstörungen

Paartherapie

Psychosomatische Funktionsstörungen (Reizdarm-Syndrom u.a.m.)

Chronische Schmerzsyndrome

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Bitte teilen Sie mir in jedem Fall Ihren Namen und Ihre Telefonnummer mit. Per E.Mail können Sie mir auch gern ein paar Worte zu sich und Ihrem Beschwerdebild erzählen. Dies ist jedoch nicht verpflichtend. Ich melde mich in allen Fällen Bei Ihnen.
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Mitgliedschaften:
Ärztekammer Schleswig-Holstein
Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V.
Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V.
MBSR-MBCT Verband e.V.
 

Mehr erfahren zum Thema Psychotherapie

Was ist Psychotherapie?
Psychotherapie gilt als ein eigenständiges Heilverfahren, gleichberechtigt neben der medizinischen. Sie gilt allgemein als die gezielte professionelle Behandlung psychischer, psychosozialer und psychosomatischer Störungen. Solche Störungen sind unter anderem Depressionen, Ängste, Essstörungen, Zwänge oder psychosomatische Erkrankungen. Auch belastende Lebensereignisse können Grund einer Psychotherapie sein. Psychotherapie ist ratsam und hilfreich, wenn die psychischen Probleme zu Einschränkungen im Alltag und zu einem Leidensdruck bei dem Betroffenen führen. Psychotherapie kann als eine gezielte zeitlich beschränkte Behandlung psychischer Störungen verstanden werden. Das Ziel dieser soll es sein den Betroffenen in Umgang mit Krisen zu helfen, problematische Einstellungen und Verhaltensweisen zu ändern, persönliche Entwicklung zu fördern und so Leidensdruck zu mindern. Der Ablauf einer Psychotherapie ist abhängig von den Persönlichkeiten und dem Miteinander des Patienten und des Therapeuten. Die Behandlung und der Veränderungsprozess in der Psychotherapie findet in der wertschätzenden Beziehung zwischen Patient und Therapeut statt. Psychotherapie als Behandlungsform kann im stationären Rahmen, im Sinne einer klinischen Behandlung, oder im ambulanten Rahmen stattfinden. Übliche Formen sind hier die Einzel-, Paar- sowie Gruppentherapie.
Wer ist wer als Psychotherapeut/-in?
Die Ausübung von Psychotherapie ist in Deutschland rechtlich geregelt und darf nur von Ärzten mit entsprechender Zusatzqualifikation, von „Psychologischen Psychotherapeuten“ (d.h. Psychologen mit psychotherapeutischer Ausbildung und Approbation) sowie von Heilpraktikern mit psychotherapeutischer Ausbildung ausgeübt werden. Ziel ist dabei, mittels bestimmter Verfahren, Methoden und Techniken den Leidensdruck des Patienten bzw. Klienten zu mindern und möglichst die Gesundheit wiederherzustellen.
Welche Verfahren gibt es?
Die verschiedenen psychotherapeutischen Verfahren unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihres Verständnisses der Entstehung von psychischen Krankheiten als auch in ihrem Therapiekonzept und der Haltung des Psychotherapeuten. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden zurzeit drei Verfahren erstattet: die Verhaltenstherapie, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und die analytische Psychotherapie. Hinzu kommt aktuell seit 2019 die Systemische Therapie.
Psychodynamische Verfahren
Im Rahmen von psychodynamischen Verfahren wie der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie sowie der Psychoanalyse findet eine Auseinandersetzung mit unbewussten, in der Lebensgeschichte – meist in der Kindheit – grundgelegten Motivationen und Konflikten statt. Das Ziel ist hierbei, ein tieferes Verständnis des eigenen Selbst zu erreichen sowie Hintergründe und Ursachen von bestehendem Leid zu klären, damit dieses aufgelöst oder abgeschwächt werden kann. Der Patient/die Patientin soll möglichst durch Einsichten in Zusammenhänge und Ursachen seiner Probleme Veränderungen in seinem/ihrem Verhalten anstreben, wobei der/die Psychotherapeut/-in in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie unterstützend und im Gespräch aktiv eingreift.
Wann ist eine Psychotherapie ratsam?
Wer von seelischen Problemen geplagt ist und diese allein oder mit Hilfe im eigenen Umfeld nicht bewältigen kann, sollte sich ebenso wie bei körperlichen Erkrankungen nicht scheuen, fachlich kompetente Hilfe in Anspruch zu nehmen. Hierbei hat die persönliche Bereitschaft, sich in psychotherapeutische Behandlung zu begeben, großen Einfluss auf den möglichen Therapieerfolg. Je größer die Motivation ist, sich mit den eigenen Problemen auseinander zu setzen und auch Veränderungen im Leben zu wagen, desto größer sind die Aussichten auf eine mögliche Therapie. Eine ambulante Psychotherapie setzt allerdings eine gewisse körperliche und geistige Stabilität der Patienten voraus. In bedeutsamen Krisensituationen kann es sinnvoll sein, die Psychotherapie in einer Klink zu beginnen und dann im ambulanten Rahmen fort zu führen. In einem ersten Beratungsgespräch können wir gemeinsam nach den aktuell für Sie möglichen Wegen suchen.
Welche psychischen Krankheiten gibt es?
Die internationale statistische Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) führt alle anerkannten Krankheiten auf (www.dimdi.de). Dieses Verzeichnis wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben und enthält alle wissenschaftlich anerkannten körperlichen und psychischen Krankheiten. Auch die Indikation (als Indikation bezeichnet man in der Medizin den Grund für den Einsatz einer therapeutischen oder diagnostischen Maßnahme bzw. welche medizinische Maßnahme bei einem bestimmten Krankheitsbild angebracht ist.) für eine Psychotherapie leitet sich ab von einer Diagnosestellung basierend auf diesem Verzeichnis. Die Diagnose einer psychischen Krankheit kommt zustande durch die Erhebung der Vorgeschichte und die Beschwerden der betreffenden Patienten. Häufig weisen Patienten eine Reihe von Symptomen – Beschwerdekomplexen- auf, die zusammen genommen auf eine bestimmte Erkrankung hinweisen. Die häufigsten psychischen Erkrankungen sind Angststörungen und depressive Störungen. So wird geschätzt, dass etwa 10 % der Bevölkerung im Laufe des Lebens an einer behandlungsbedürftigen Angststörung erkranken, für die depressive Störung liegen ähnliche Zahlen vor.
Meine therapeutische Haltung
Meine therapeutische Haltung ergibt sich aus meinem mitfühlenden Menschenbild, dem Respekt vor der Persönlichkeit meines Gesprächspartners und unter anderem aus meiner tiefenpsychologisch ausgerichteten fachlichen Ausbildung. Selbstverständlich ist dabei die Einhaltung der Schweigepflicht. Ich entwickle mit Ihnen gemeinsam im Rahmen unseres Arbeitsbündnisses die möglichen Ziele und erläutere Ihnen nachvollziehbar und transparent meine Pläne für unsere nächsten Schritte. Psychotherapie ist in meinem Verständnis auch Hilfe zur Selbsthilfe, dabei ist beabsichtigt eine Stärkung der vorhanden positiven Kräfte, der immer vorhanden eigenen Ressourcen . Die von mir ausgeübte tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie zielt ab auf ein Verständnis der aktuellen Probleme und Konflikte als zusammenhängend mit der eigenen Lebensgeschichte, daraus folgernd die Entwicklung von alltagstauglichen Bewältigungs- und Lösungsstrategien im Hier und Jetzt. Als Achtsamkeitslehrer ist mir bedeutsam der Blick auf den gegenwärtigen Moment, die Akzeptanz vorhandener Bedürfnisse, die Hinwendung auf Mitgefühl und insbesondere Selbst-Mitgefühl.